Asbest - tödliche Gefahr

In Deutschland sterben, trotz Asbestverbot, jährlich ca. 1600 Menschen durch Asbest, mehr als durch Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und andere Berufskrankheiten zusammen.

Dieses Asbest stammt aus der Bausubstanz und findet sich in vielen Produkten. 

Wo kommt Asbest im Gebäude vor?

Alle Baujahre bis 1995 können Asbest enthalten!

 

Asbest hatte viele Anwendungen. Die folgende Auflistung ist eine kurze Übersicht und nicht vollständig.

Auch beim Renovieren im privaten Bereich kommt man mit kritischen Mengen in Berührung.

Einige Beispiele

  • Wellplatten (Dach)
  • Dichtschnüre in Heizungen
  • Fliesenkleber
  • Fensterkitt
  • Deckenplatten
  • Bodenbeläge
  • Wandputz
  • Wasserrohre
  • Lüftungsrohre
  • ...
  • Brandschutzklappen
  • Brandschutztüren 
  • Gips
  • Spachtelmassen
  • Speckstein
  • Nachtspeicherheizungen
  • Pappe unter Fensterbank
  • Fassadenplatten
  • Fugendichtungen
  • ...

Arbeiten an Asbestprodukten

Arbeiten an Asbest sind bis auf wenige Ausnahmen verboten!

 

Bei unsachgemäßer Ausführung bleiben die Wohnräume langfristig kontaminiert.

 

Mit Arbeiten an Asbest dürfen nur geeignete Betriebe beauftragt werden!

Diese Betriebe haben eine Sachkunde und melden die Arbeiten der Behörde. 

Welche Arbeiten können das sein?

  • Badrenovierungen
  • Wärmedämmungen
  • Küchenrenovierungen
  • Arbeiten am Putz
  • Ausbau alter Bodenbeläge
  • Arbeiten an der Heizung
  • Ausbau alter Fenster
  • Abbruch alter Dächer
  • .......
  • .......

Lassen Sie sich von einem sachkundigen Betrieb beraten!

Woran erkennt man einen sachkundigen Betrieb?

Die Sachkunde wird durch ein Zertifikat bestätigt. Auf diesem Dokument ist die staatliche Zulassung des Lehrgangsträgers vermerkt. Es trägt Unterschrift und Siegel der zuständigen Behörde und ist nicht älter als 6 Jahre.

 

Geeignete Fachbetriebe erfragen das Baujahr, sehen vorhandene Bauunterlagen ein und nehmen ggf. Materialproben.